Auf dieser Seite möchten wir uns kurz vorstellen und erzählen wie wir eigentlich auf „die Hunde” kamen.
Wir, das sind mein Mann – der mich tatkräftig unterstützt, unsere beiden Kinder (Jessica, 20 und Jermaine, 16) und ich. Obwohl mein Mann aus einem anderen Kulturkreis stammt – seine Heimat ist Belize (schauen Sie doch mal auf die Landkarte, südlich von Mexiko) und er mit einem völlig anderen „Hundeverständnis“ aufgewachsen ist, überwiegt wohl sein Maya indianisches Erbe, denn er hat einfach einen „Draht“ zu allen Tieren. Er ist hier bei uns der „Herr der Hunde“ :)
Unsere Kinder fühlen sich als Teil des Hunderudels. Toben und Spielen mit ihnen und wenn wir nicht aufpassen ist manchmal auch ein Hund mit im Bett verschwunden…..
Ich selbst bin über einen Umweg zur Hundepsychologie gekommen…eigentlich wollte ich nur unsere damalige Hündin zu einem guten Familienhund erziehen. Da wir bei unseren beiden ersten Hunden sehr viele Fehler gemacht haben, wollte ich beim nächsten absolut alles richtig machen.
Bonny, eine Labrador/American Stafford Hündin, war 6 Monate alt, als sie aus einer spanischen Tötungsstation über eine Tierhilfe zu uns kam. Sie war ein Häufchen Elend und so ängstlich, dass wir sehr viel Geduld haben mussten, um den Alltag für sie einigermaßen erträglich zu machen. Wir verbrachten viele Stunden in der Hundeschule und langsam entwickelte sie sich zu einem gehorsamen, lieben Hund. Ihre tiefe Unsicherheit hat sie allerdings nie überwunden und als sie erwachsen wurde, hörte sie auf, sich jedem anderen Hund zu unterwerfen und änderte ihre Strategie in „Angriff ist die beste Verteidigung“. Sie können sich vorstellen, dass entspannte Spaziergänge kaum möglich waren. Andere Hunde wurden als potentielle Bedrohung angebellt, angeknurrt und manchmal sogar angegriffen. Da es für uns ausgeschlossen war Bonny je wieder abzugeben, befasste ich mich intensiv mit dem Thema Verhaltenskorrektur……und so kam ich zu meinem Studium der Tierpsychologie mit Schwerpunkt Hund bei der Akademie für Tiernaturheilkunde in der Schweiz. Und endlich bekamen wir das Problem in den Griff.
Deshalb hier eine große Bitte an alle Besitzer von sogenannten „Problemhunden“: Geben Sie nicht auf, weil Ihr Hund problematisch ist oder die eine oder andere Macke hat. Sie müssen nicht gleich Hundepsychologie studieren – aber investieren Sie etwas Mühe und Zeit in Ihr Tier, suchen Sie sich professionellen Rat, um dem Problem Herr zu werden. Ihr Hund wird es Ihnen 1000fach danken. Haben Sie Vertrauen in Ihren Hund. Es gibt für fast alle Probleme eine Lösung!
Bonny und ich haben viel zusammen erlebt und ich bin froh, nie das Vertrauen in sie verloren zu haben. Sie war ein wundervoller Hund. Der Höhepunkt unserer Freundschaft war ihr 11er Wurf Welpen, den wir gemeinsam aufgezogen haben. Unser Mischlingsrüde Joey ist ihr Sohn, den wir aus dem Wurf behalten haben. Der Tiefpunkt war, als wir Bonny im Juli 06 einschläfern lassen mussten. Sie hatte Leukämie. Wir hatten eine sehr enge Bindung, deshalb hat mich ihr Verlust schwer getroffen. Wir vermissen sie schrecklich und unsere ganze Familie wird ihr ewig dankbar sein für die wunderbare Zeit, die wir mit ihr verbringen konnten.
Ich bilde mich ständig weiter. Lese Fachliteratur, besuche Seminare und Workshops u.a. bei Canis, Zentrum für Kynologie in Bad Bramstedt.
Praktische Weiterbildung bekomme ich regelmäßig bei der Hundeschule Kelsterbach, dort gibt es immer wieder neue, interessante „Felle“.
Die Idee zur Hundebetreuung in der Familie ist aus meiner Erfahrung mit Bonny entstanden. Sie hätte sich niemals in einem Zwinger oder Gehege wohlgefühlt. Sie hat gerne mit anderen Hunden gespielt, allerdings hat sie immer die menschliche Gesellschaft vorgezogen.
„Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.“
Josh Billings
„Es gibt keine Treue, die nicht schon gebrochen wurde, ausgenommen die eines wahrhaft treuen Hundes.“
Konrad Lorenz


